Stahlmarkt Consult Blog

In meinem Stahlmarkt-Blog befasse ich mich mit Neuigkeiten aus der Stahlmarkt-Welt und analysiere Trends und Marktentwicklungen.

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Andreas Schneider

Andreas Schneider

Andreas Schneider, Inhaber von Stahlmarkt Consult Andreas Schneider, teilt hier regelmäßig seinen Blick auf das Stahlmarktgeschehen.

Mit der neuerlichen Verschärfung der Klimaziele gewinnt die Diskussion um den Umbau zur klimaneutralen Stahlerzeugung an Konturen. Die Stahlerzeuger haben ihre Forderungen auf den Tisch gelegt, die Politik in Berlin scheint weitgehend folgen zu wollen. Der kürzlich vorgelegte „fit for 55“-Plan der EU erfüllt zwar nicht alle Wünsche. Aber auch in Brüssel wird die Stahlindustrie als schützenswerte Schlüsselbranche angesehen. Die Belange der europäischen Stahlverarbeiter kommen in der Diskussion erstaunlich wenig vor. Dabei kann die Transformation ohne Einbeziehung der Kunden nicht gelingen. Für wettbewerbsfähige Wertschöpfungsketten muss der Staatseinfluss begrenzt bleiben.

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in 2021 203 0

Es kommt nur selten vor, dass eine Brüsseler EU-Verordnung die davon betroffene Branche zu sofortigen Preiserhöhungen veranlasst. Mit ihrer Ankündigung, die „Schutzmaßnahmen“ gegen Stahleinfuhren um drei Jahre zu verlängern, hat die EU-Kommission genau diese Wirkung erzielt. Die Entscheidung ist skandalös, weil alle rechtlichen Vorgaben - aus politischen Gründen - ignoriert werden. Die Not der verarbeitenden Industrie löst offenbar nur ein müdes Achselzucken aus. Das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin spielt dabei eine unrühmliche Rolle. Die Stahlerzeuger der EU dürfen sich über den Wettbewerbsschutz freuen in einer Zeit, in der Stahlpreise und Gewinne der Erzeuger so hoch sind wie noch nie.

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in 2021 1061 1

Der aberwitzige Anstieg der Stahlpreise hat sich im Mai fortgesetzt. Die Spotmarktpreise für Flachprodukte scheinen keine Grenze zu finden. Nun haben auch die in den Vormonaten auf hohem Niveau noch relativ stabilen Preise für baunahe Langprodukte einen mächtigen Satz nach oben gemacht. Ein vollkommen überhitzter Weltmarkt hat diese Entwicklungen begünstigt. Nun kommen in China von der höchsten politischen Ebene aber Rufe nach Mäßigung. Die Folge: ein deutlicher Preisrutsch am chinesischen Markt. Dies könnte ein Signal dafür sein, dass sich auch am EU-Markt die Dinge ändern.

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in 2021 2280 0

Die eskalierende Versorgungskrise fordert ihren Tribut: die Spotmarktpreise für Flachstahl sind in den vergangenen Wochen weiter nach oben geschnellt und haben frühere Rekordstände weit hinter sich gelassen. Während manche Experten schon den Beginn eines neuen Superzyklus am Stahlmarkt ausrufen, bleibt Vorsicht angebracht. Denn das aktuelle Preisniveau wird weder von einer boomenden Nachfrage noch von den Rohstoffkosten getragen. Kern des Problems ist unverändert das nicht ausreichende Angebot in Verbindung mit ungünstigen Weltmarkteinflüssen. Diese Konstellation wird sich nicht unbegrenzt halten. Die potenzielle Fallhöhe ist schon jetzt extrem groß und nimmt mit jedem weiteren Preisanstieg zu.   

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in 2021 1686 2

Die Versorgungskrise am EU-Stahlmarkt nimmt beängstigende Züge an. Stahl wird in vielen Fällen nicht mehr verkauft, sondern zugeteilt. Bei Neuanfragen werden schon jetzt Lieferzeiten im 4. Quartal genannt, verbindliche Liefertermine sind Mangelware. Auch neun Monate nach Beginn des Nachfrageaufschwungs schaffen es EU-Hersteller nicht, die Nachfrage ihrer Kunden zu bedienen. Immer neue Stolpersteine scheinen einer angemessenen Erhöhung der Liefermengen im Weg zu stehen. Importe könnten für die dringend nötige Entlastung sorgen. Leider setzt die Politik in Brüssel und Berlin mit importbeschränkenden Maßnahmen falsche Prioritäten.

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in 2021 2443 1

Der dramatische Stahlpreisanstieg hat sich in den ersten Wochen des neuen Jahres quer durch die Erzeugnisse fortgesetzt. Zusammen mit eskalierenden Versorgungsproblemen sorgt dies in der Wertschöpfungskette Stahl für zunehmende Spannungen. Das Verhalten mancher Kunden und Lieferanten potenziert bestehende Probleme. Dabei sind jetzt gemeinsame und faire Lösungen gefordert.

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in 2021 1520 0

Das hat niemand kommen sehen: Am Ende eines Stahljahres, das lange unter dem Vorzeichen einer großen Krise stand, zeigen die Märkte eine fulminante Aufwärtsbewegung. Stahl- und Rohstoffpreise haben inzwischen nicht nur das Vor-Corona-Niveau übertroffen, sondern langjährige oder sogar historische Höchststände erreicht. Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern weltweit. Stahl ist derzeit ein knappes Gut und die Preise steigern sich in einen regelrechten Rausch. Woran liegt das? Und: kann das gutgehen?

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in 2020 2906 1

Stahlverarbeiter reiben sich verwundert die Augen: Während der Stahlbedarf in Deutschland in diesem Jahr auf den tiefsten Stand seit elf Jahren fällt, ist aktuell die Stahlbeschaffung im Marktsegment der Flachprodukte eine herausfordernde Aufgabe. Berichte über äußerst lange Lieferzeiten mischen sich mit der Sorge, die benötigten Stahlmengen nicht rechtzeitig zu bekommen. Ursache dieses Zustands ist eine asynchrone Entwicklung von Angebot und Nachfrage in Kombination mit zurückgehenden Importmengen. Was zunächst nach einer kurzen sommerlichen Episode aussah, scheint sich im Herbst zu verfestigen.

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in 2020 2436 2

Üblicherweise halten sich über den Sommer die Preisbewegungen am Stahlmarkt in Grenzen. In diesem Jahr ist jedoch seit der zweiten Augusthälfte am Spotmarkt für Flachprodukte eine stärkere Aufwärtsdynamik zu beobachten. Im Gegensatz zu früheren Versuchen haben die jüngsten Preisankündigungen der Hersteller eine große Wirkung erzielt. Den Unternehmen der stahlverarbeitenden Industrie, die überwiegend noch mitten in der Corona-Krise stecken, droht zur Unzeit ein deutlicher Anstieg der Materialkosten. Ursächlich dafür sind höhere Rohstoffkosten, ein nur schwacher Importdruck und eine engere Angebots-Nachfrage-Relation. Der Preisanstieg dürfte sich kurzfristig fortsetzen. Die Tragfähigkeit dieser Entwicklung ist aber noch alles andere als sicher.

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in 2020 1435 1

Die Umstellung der Stahlerzeugung auf „grüne“ Technologien ist auf der wirtschaftspolitischen Agenda weit nach oben gerückt und bestimmt maßgeblich die strategische Ausrichtung europäischer Stahlhersteller. Vielen Stahlverarbeitern sind die weitreichenden Auswirkungen auf das eigene Geschäft dagegen zu wenig bewusst. Bei dem Thema mischen sich politische und unternehmerische Fragestellungen, die sich wechselseitig beeinflussen. Nicht nur werden heute die politischen Weichen für die Zukunft gestellt, sondern Fragen nach dem CO2-Fußabdruck von Stahlerzeugnissen gewinnen in hoher Geschwindigkeit Bedeutung für das operative Geschäft.  

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in 2020 1278 0

In den vergangenen Tagen vorgelegte Zahlen zeigen, dass der von der Corona-Krise verursachte Nachfrageschock den deutschen Stahlmarkt mit voller Wucht trifft. Nach der Prognose des Weltstahlverbandes wird das Marktvolumen in diesem Jahr sogar noch etwas unter das Krisenjahr 2009 fallen. Im internationalen Vergleich steht kaum ein Land schlechter da. Grund dafür ist die überdurchschnittlich große Bedeutung der Automobilindustrie als Stahlabnehmer. Im April kam es zu einem drastischen Nachfrageeinbruch, der offenbar durch die ebenfalls deutlichen Produktionsrücknahmen nicht voll kompensiert wurde.

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in 2020 4222 0

Am europäischen Stahlmarkt ist in den vergangenen Wochen eine Diskussion über eine von der Stahlindustrie geforderte drastische Verschärfung der geltenden EU-Schutzmaßnahmen gegen Stahleinfuhren aufgekommen. Begründet wird diese mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Ruft man sich in Erinnerung, wozu Schutzmaßnahmen eigentlich gedacht sind, wird deutlich: die Forderungen der Stahlindustrie haben jedes vernünftige Maß verloren. Das Instrument der Schutzmaßnahmen wird mehr und mehr umfunktioniert. Dass die EU-Kommission dieses Spiel offenbar mitspielt, zeigt, dass es bei den Schutzmaßnahmen sehr viel um Politik, aber nicht mehr um ein regelbasiertes Handelssystem geht.

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in 2020 1457 0

Die Stahlmärkte befinden sich derzeit weltweit im festen Griff der Coronakrise. Sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite sind schockartige Entwicklungen zu verkraften, deren Folgen kaum absehbar sind. Während sich die Stahlpreise in der EU derzeit noch relativ unbeeindruckt zeigen, sind in anderen Regionen teilweise heftige Preisrückgänge zu verzeichnen. Auch hierzulande dürften vor allem bei Flachstahl die Spotmarktpreise in den kommenden Wochen spürbar fallen.

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in 2020 1478 0

Nachdem am Spotmarkt die Flachstahlpreise in den vergangenen Wochen spürbar gestiegen sind, dürfte die Luft für einen weiteren Anstieg jetzt dünner werden. Denn am Jahresanfang hat die Auffüllung der zuvor leergeräumten Bestände die Stahlnachfrage kräftig unterstützt. Ein Effekt, der jetzt schwächer wird. Mit dem Coronavirus ist ein neuer Unsicherheitsfaktor hinzugekommen, der die Einschätzung der weiteren Entwicklung erschwert. Bei aller Unsicherheit sieht es derzeit so aus, dass die Preise im zweiten Quartal sukzessive wieder sinken könnten.

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in 2020 1621 0

Im zu Ende gehenden Jahr 2019 hat der überraschend heftige Nachfrageeinbruch das Geschehen am deutschen Stahlmarkt geprägt. Entsprechend sind am Spotmarkt die Preise quer durch die Erzeugnisse deutlich gefallen. Der Ausblick auf das kommende Jahr zeigt, dass auf der Nachfrageseite nicht unbedingt eine schnelle Wende zu erwarten ist. Dennoch dürfte der Markt zu einem ausgewogeneren Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage finden. Sowohl die Rohstoffkosten als auch die Stahlpreise werden voraussichtlich im Jahresmittel niedriger als 2019 liegen. Statt einem klaren Preistrend sind eher unterjährige Zyklen von kurzer Dauer zu erwarten. Abseits der reinen Marktentwicklung sind alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette Stahl gut beraten, sich rechtzeitig mit den unternehmerischen und politischen Konsequenzen der extrem ehrgeizigen De-Carbonisierungsziele der EU zu beschäftigen.

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in 2019 1941 0

Im Oktober hat der Weltstahlverband worldsteel seine neue Prognose für die globale Stahlnachfrage vorgelegt. Die Zahlen zeigen: in kaum einem anderen Land entwickelt sich die Stahlnachfrage in diesem Jahr so schlecht wie in Deutschland. Unter den zehn wichtigsten Ländern verzeichnet nur die Türkei ein noch größeres Minus. Dagegen wird der chinesische Markt in diesem Jahr erneut über den Erwartungen liegen und den Weltverbrauch nach oben ziehen. Die Aussichten für 2020 sind von zahlreichen Unsicherheiten geprägt und bleiben insgesamt trübe.

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in 2019 1802 0

Demonstrationen, Brandbriefe, TV-Beiträge, Leitartikel – die deutsche Stahlindustrie schreibt derzeit viele Schlagzeilen. Das Wort von der „Stahlkrise“ macht die Runde. Einträchtig machen Unternehmens- und Gewerkschaftsvertreter externe Ursachen für die Probleme verantwortlich: Überkapazitäten, unfairer Wettbewerb und Klimaschutz-Lasten werden in den Vordergrund gerückt. Forderungen nach zusätzlichem Schutz und nach milliardenschwerer Staatshilfe werden laut. Diese Stimmen sind kritisch zu hinterfragen, denn manche Behauptungen gehen an der Realität vorbei. Die aktuellen Probleme sind im Kern das Ergebnis marktwirtschaftlicher Prozesse. Etwas anders sieht es bei den Folgen der politisch gewollten Dekarbonisierung aus, die gerade erst sichtbar werden.

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in 2019 2660 0

Die europäischen Stahlerzeuger wollen mit Produktionsrücknahmen den Boden für wieder höhere Preise bereiten und hoffen für das Schlussquartal des Jahres auf eine anziehende Nachfrage. Auch wenn sich die Angebots-Nachfrage-Balance tatsächlich verbessern dürfte, werden höhere Preise wohl zum wiederholten Male in diesem Jahr nicht durchzusetzen sein. Verantwortlich dafür sind vor allem internationale Einflüsse. Denn sowohl Rohstoffnotierungen als auch Weltmarktpreise haben in den vergangenen Wochen deutlich nachgegeben.

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in 2019 2159 0

Mit einem Anteil von circa 7 Prozent an den weltweiten CO2 Emissionen steht die Stahlindustrie inmitten der Klimaschutz-Diskussion. In jüngster Zeit sind die Rufe der EU-Hersteller nach einem Klimaschutz-Zoll auf Stahlimporte lauter geworden. Damit sollen Lasten aus der europäischen Klimapolitik ausgeglichen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU-Stahlindustrie gestärkt werden. Das Ansinnen ist zwar im Grundsatz nachvollziehbar, wirft aber viele Fragen auf. Stahlverarbeitende Unternehmen haben allen Grund, hellhörig zu sein. Denn am Ende könnten sie die Dummen sein.

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in 2019 2881 0

Am deutschen Stahlmarkt treffen weiterhin gegenläufige Faktoren aufeinander: auf der einen Seite steht eine ausgeprägt schwache Nachfrage, auf der anderen Seite sind die Rohstoffkosten der Hochofenroute deutlich angestiegen. Im ersten Halbjahr hat die Nachfrageseite die Oberhand behalten und alle anderen Einflüsse übertrumpft. Entsprechend sind die Spotmarktpreise verbreitet gesunken. Der Ausblick auf das zweite Halbjahr ist von zahlreichen Unsicherheiten geprägt. Können die zuletzt angekündigten Produktionsrücknahmen das Blatt wenden?

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in 2019 1962 0

Stahlmarkt Consult Andreas Schneider | Schleiermacherstr. 7 | 51377 Leverkusen Tel.: 0214 / 3122 8164 | E-Mail: info(at)stahlmarkt-consult.de

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