Stahlpreise zum Jahresende niedriger - Stahlmarkt-Brief Nr. 1/2019

11.01.2019

Die Spotmarktpreise für Bleche standen im Schlussquartal des Jahres 2018 unter Druck und haben insgesamt spürbar nachgegeben. Auch bei Rostfrei-Erzeugnissen war die Preisentwicklung negativ. Die Preise für Langprodukte zeigten sich stabiler, wobei es dennoch bei einigen Erzeugnissen zu kleineren Rückgängen kam.
Bei den Auftragseingängen der deutschen Stahlwerke waren im 2. Halbjahr deutliche Bremsspuren zu beobachten. Maßgeblich dazu beigetragen haben niedrigere Bedarfe der Automobilindustrie. Auch überdurchschnittlich hohe Bestände des Handels haben die Neubestellungen belastet. Die von der EU festgelegten zollfreien Importkontingente waren am Jahresende bei einigen Langer-zeugnissen ausgeschöpft. Bei der anstehenden endgültigen „Schutzmaßnahmen“-Entscheidung ist ein kompliziertes Maßnahmenpaket zu erwarten, dessen Wirkung schwer abzuschätzen ist.
Die Weltmarktpreise für Stahl sind verbreitet und deutlich gefallen. Ein Grund dafür war die Schwäche des chinesischen Marktes, in dem verschiedene Negativfaktoren zusammentrafen. Weiterhin macht sich die Krise am türkischen Stahlmarkt bemerkbar. Der internationale Wettbewerb blieb intensiv. In den USA hat sich der Preisrückgang fortgesetzt. Der durch die dortigen Importportzölle ausgelöste Preiseffekt ist weitgehend verpufft.
Bei einer wieder etwas größeren Schwankungsbreite sind die Eisenerzpreise moderat gestiegen. Dies gilt ebenso für die Kokskohlepreise, die aber aktuell deutlich nachgeben. Im Quartalsvergleich sind die Rohstoffkosten der Hochofenroute gestiegen. Am internationalen Schrottmarkt zeigt sich seit November eine deutliche Preiskorrektur, die in Deutschland noch kaum angekommen ist.

Dies sind die Schwerpunkt-Themen der Ausgabe Nr. 1/2019 des Stahlmarkt-Briefes, die am11. Januar 2019 erschienen ist. Ebenfalls enthalten: ein Ausblick auf die voraussichtliche Preisentwicklung in den einzelnen Marktsegmenten im 1. Quartal 2019. Auf 13 Seiten werden, untermalt mit zahlreichen Grafiken, die Lage und die Aussichten am Stahlmarkt analysiert. Nutzen Sie den fundierten und unabhängigen Blick auf das Stahlmarktgeschehen für Ihre Verhandlungen mit Kunden und Lieferanten! Für ein monatliches, kompaktes Marktupdate empfehlen wir den Stahlpreis-Trend.

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Stahlmarkt Consult Andreas Schneider | Schleiermacherstr. 7 | 51377 Leverkusen Tel.: 0214 / 3122 8164 | E-Mail: info@stahlmarkt-consult.de

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