Schwache Nachfrage, Unsicherheit auf Rohstoffseite -Stahlmarkt-Brief Nr. 2/2019

02.04.2019
Am deutschen Stahlmarkt blieb die Nachfrage im ersten Quartal 2019 klar hinter dem Vorjahr zurück. Wichtigster Grund dafür sind anhaltend niedrigere Bedarfe der Autoindustrie. Auch die Stahlerzeugung fiel niedriger aus. Die im Februar in Kraft getretenen, endgültigen „EU-Schutzmaßnahmen“ beeinträchtigen die allgemeine Versorgung bisher nicht. Am EU-Markt blieb der mengenmäßige Importdruck hoch.

Entsprechend sind die Spotmarktpreise für Flachprodukte zunächst weiter gesunken. Werksseitige Versuche, die Preise anzuheben, blieben ohne Erfolg. Bei den meisten Langprodukten fiel der Preisrückgang im Quartalsvergleich schwächer aus. Bei Rostfrei-Flacherzeugnissen zeigte sich dagegen ein zögerlicher Aufwärtstrend.

Der Abstand der Flachstahlpreise zu den Rohstoffkosten ist weltweit deutlich kleiner geworden. Der Dammbruch in einer brasilianischen Mine des Vale-Konzerns führte zu höheren Preisen für Eisenerz und stellt aus Sicht des Stahleinkaufs das größte Risiko für den weiteren Jahresverlauf dar.

Am Weltmarkt hat sich der Preissturz des 4. Quartals nicht fortgesetzt. In China und auf einigen anderen Märkten kam es zu einer leichten Gegenbewegung, deren Fundament aber nicht sicher scheint. Die globale Nachfragedynamik hat sich abgeschwächt. Dies überlagert derzeit andere Einflüsse.

Während am deutschen Markt eine Frühjahrsbelebung fraglich scheint, ist eine Belebung im späteren Jahresverlauf möglich, aber keineswegs sicher.

Diese Themen stehen im Mittelpunkt der Ausgabe Nr. 2/2019 des Stahlmarkt-Briefes, die am 2. April 2019 erschienen ist. Auf 13 Seiten, untermalt mit zahlreichen Grafiken, wird aus Perspektive des Einkaufs die Lage am Stahlmarkt analysiert. Wappnen Sie sich mit fundierten Informationen für Gespräche mit Ihren Kunden und Lieferanten! Mit einem Abonnement des Stahlmarkt-Briefs sind Sie auf dem Laufenden und profitieren von unabhängiger Kompetenz. Für ein monatliches, kompaktes Marktupdate empfehlen wir den Stahlpreis-Trend.

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Stahlmarkt Consult Andreas Schneider | Schleiermacherstr. 7 | 51377 Leverkusen Tel.: 0214 / 3122 8164 | E-Mail: info@stahlmarkt-consult.de

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