Schwache Nachfrage weiter dominierend -Stahlmarkt-Brief Nr. 3/2019

08.07.2019
In praktisch allen Segmenten des deutschen Stahlmarktes sind die Spotmarktpreise im zweiten Quartal 2019 gesunken. Vielfach angestrebte Erhöhungen konnten kaum umgesetzt werden. Wichtigster Grund für die Preisrückgänge war die Nachfrage, die auch im üblicherweise starken Frühjahrsquartal schwach blieb. Im Zentrum der Flaute steht weiter die Autoindustrie. Die Stahlerzeugung ist bisher vergleichsweise wenig gefallen, für die kommenden Monate ist aber eine Ausweitung der Produktionsrücknahmen angekündigt. Die EU- „Schutzmaßnahmen“ wirkten sich je nach Erzeugnis unterschiedlich aus.

Die Eisenerzpreise haben nach einem weiteren kräftigen Anstieg mittlerweile ein 5-Jahres-Hoch erreicht. Etwas schwächer zeigten sich dagegen die Preise für Kokskohle und Schrott. Der Abstand der Flachstahlpreise zu den Rohstoffkosten ist auf das niedrigste Niveau seit Ende 2016 gestürzt. Eine in vielen Regionen schwache Nachfrage hat am Weltmarkt zu mehr oder weniger starken Preisrückgängen geführt. Die US-Preise brachen regelrecht ein und haben ihr Premium zum Rest der Welt weitgehend verloren. Die US-Importzölle auf Stahleinfuhren wurden in Teilen gelockert.

Ausblick: Über den Sommer sind keine größeren Preisbewegungen zu erwarten. Bei einigen Erzeugnissen könnten die Preise noch etwas sinken. Die derzeitige Konstellation am Stahlmarkt ist in mehreren Punkten ungewöhnlich und mahnt für den späteren Jahresverlauf zur Aufmerksamkeit.

Diese Themen stehen im Mittelpunkt der Ausgabe Nr. 3/2019 des Stahlmarkt-Briefes, die am 8. Juli 2019 erschienen ist. Der Stahlmarkt-Brief gibt kompakt auf 12 Seiten und untermalt mit zahlreichen Grafiken einen Überblick über die wichtigsten Einflüsse auf die Stahlpreise. Lage und Aussichten am Stahlmarkt werden aus Perspektive des Einkaufs analysiert. Wappnen Sie sich mit fundierten Informationen für Gespräche mit Ihren Kunden und Lieferanten! Mit einem Abonnement des Stahlmarkt-Briefs sind Sie auf dem Laufenden und profitieren von unabhängiger Kompetenz. Für ein monatliches, kompaktes Marktupdate empfehlen wir den Stahlpreis-Trend. Von beiden Informationsdiensten können Sie kostenlose Probe-Exemplare anfordern.

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Stahlmarkt Consult Andreas Schneider | Schleiermacherstr. 7 | 51377 Leverkusen Tel.: 0214 / 3122 8164 | E-Mail: info@stahlmarkt-consult.de

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