Bessere Karten für den Stahleinkauf, aber wenig Planbarkeit -Stahlmarkt-Brief Nr. 3/2017

04.07.2017
Im zweiten Quartal sind die Preise am deutschen Spotmarkt insgesamt gesunken. Dies betrifft Flach- und Langprodukte sowie den Rostfrei-Bereich, wobei durchaus erzeugnisspezifische Unterschiede erkennbar waren. Bei Flachstahl hat sich die Erwartungen mit Blick auf die zum 1. Juli zu erneuernden Halbjahresverträge in den vergangenen Wochen deutlich geändert. Nach einem guten Jahresauftakt weisen bisher vorliegende Informationen für das 2. Quartal auf eine gewisse Abschwächung der Stahlnachfrage hin. Die Stahlerzeugung hat EU-weit deutlich zugelegt. Trotz der zahlreichen Antidumping-Maßnahmen zeigten sich die EU-Importe überraschend robust.
Von den Rohstoffmärkten kamen über weite Strecken des Quartals klare Abwärtssignale. Zuletzt zeigten sich die Preise aber wieder fester. Ähnlich war die Entwicklung am chinesischen Markt und bei den Weltexportpreisen für Stahl. Durch die Marktentwicklung der vergangenen Monate hat sich die Position des Stahleinkaufs gebessert. Die Planbarkeit bleibt aber eingeschränkt. Kurzfristig drehende Märkte und politische Risiken, wie die in Kürze erwarteten Ergebnisse der „Section 232“-Untersuchung in den USA, bestimmen das Geschehen.

Diese Entwicklungen werden unter anderen in der Ausgabe Nr. 3/2017 des Stahlmarkt-Briefes analysiert, die gerade erschienen ist. Ein Ausblick auf möglichen Markttendenzen im dritten Quartal 2017 schließt sich der Analyse an. Neu dabei: die „Stahlpreisampel“, mit der Sie auf einen Blick die Lage und Erwartungen bei den wichtigsten Einflußfaktoren erkennen können. Folgende Headlines werden auf 14 Seiten, untermalt mit zahlreichen Grafiken, behandelt:

  • Preise im Quartalsverlauf schwächer
  • Versorgungslage entspannter, Importe bleiben hoch
  • Rohstoffpreise senden Abwärtssignale
  • Weltmarkt: Auf Rückgänge folgt Erholung
  • Ausblick: Bessere Lage, aber wenig Planbarkeit im Stahleinkauf

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StahlmarktConsult auf dem MBI-Stahltag 2017

24.05.2017
Am 17. und 18.Oktober 2017 findet in Frankfurt/Main der traditionsreiche MBI-Stahltag statt. Andreas Schneider von StahlmarktConsult wird am 17.10. einen Vortrag zur Stahlmarktentwicklung in Deutschland halten. Weitere Informationen zur Konferenz erhalten Sie hier

 

Hohe Preise, komplexe Einflüsse -Stahlmarkt-Brief Nr. 2/2017

11.04.2017
Die Preistendenz am deutschen Stahlmarkt war bei den meisten Erzeugnissen im ersten Quartal weiter nach oben gerichtet. Bei Flachprodukten haben die Preise Mehrjahreshochs erreicht. Auch viele Lang- und Rostfreierzeugnisse sind teurer geworden. Allerdings haben sich die Aufwärtskräfte insgesamt abgeschwächt. Bei Flachstahl und vor allem bei verzinkten Blechen hat die Versorgungssicherung an Bedeutung gewonnen. Aber wie knapp ist Stahl wirklich?

Die Schrottpreise und damit die Rohstoffkosten der Elektrostahlwerke zeigten sich bei steigender Tendenz sehr volatil. Die Rohstoffkosten der Hochofenroute haben sich gegenüber Dezember ermäßigt, liegen aber noch klar höher als im Vorjahr. Die Folgen des Sturms „Debbie“ die Preise für Kokskohle Anfang April nach oben schnellen lassen. Dagegen wird Eisenerz aktuell günstiger. Auch am chinesischen Stahlmarkt sinken die Preise seit einigen Wochen. Der Abstand der Flachstahlpreise zu den Rohstoffkosten ist auf ein Mehrjahres-Hoch gestiegen. Lässt sich dies für den Rest des Jahres aufrechterhalten? Wirken sich die sinkenden asiatischen Stahlpreise bereits am EU-Markt aus? Welche Rolle spielen die Antidumping-Verfahren der EU?

Diese Entwicklungen werden unter anderen in der Ausgabe Nr. 2/2017 des Stahlmarkt-Briefes analysiert, die gerade erschienen ist. Ein Ausblick auf die weitere Entwicklung rundet den Bericht ab. Folgende Headlines werden auf 14 Seiten, untermalt mit zahlreichen Grafiken, behandelt:
- Preise verbreitet nochmals höher
- Angebots-Nachfrage-Relation gibt Rätsel auf
- Rohstoffkosten wieder niedriger, „Debbie“-Folgen noch unklar
- Weltmarkt: China-Preise geben nach
- Ausblick: Unterschiedliche Szenarien möglich

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Stahlmarkt-Brief, die Analyse des deutschen Stahlmarktes, neu erschienen. Hohe Preise, komplexe Einflüsse. Stahlpreise, Stahlpreis-Hoch, Kokskohlepreise, Rohstoffpreise, Versorgung, Lieferzeiten, Stahlmarkt

Veranstaltungen mit Beteiligung von Stahlmarkt-Consult

20.02.2017
Im Frühjahr 2017 gibt es folgende Veranstaltungen mit Beteiligung von Stahlmarkt-Consult:

Tages-Seminar Stahleinkauf des Industrieverbandes Blechumformung (IBU) e.V.
am 02. März in Hagen und am 06. April in Stuttgart
Referent: Andreas Schneider
Informationen:
https://www.industrieverband-blechumformung.de/veranstaltungen/?tx_ibuseminare_pi2%5Buid%5D=88

BDS-Flachtag 2017
am 30. März 2017 in Düsseldorf
Referent: Andreas Schneider
Thema: Die aktuelle Lage 2017 – Herausforderungen und Perspektiven
Informationen:
http://www.stahlhandel.com/flachtag2017/#1475058469584-b648238f-e2dd

MEMA Metall- und Maschinenbaunetzwerk Emsland
Veranstaltungsreihe Chefsache!
am 26. April 2017 in Meppen
Referent: Andreas Schneider
Thema: Stahlpreisentwicklung 2017+X
Informationen:
http://www.mema-netzwerk.de/15-Stahlpreisentwicklung+2017+%2B+X.html?action=event&events_ID=821

Stahlpreise mit lange nicht gesehener Dynamik -Stahlmarkt-Brief Nr. 1/2017

12.01.2017
Die Spotmarktpreise für Stahlerzeugnisse sind im 4. Quartal 2016 unerwartet stark gestiegen. Bei Flachstahl haben die Preise nach einer regelrechten Explosion ein Mehrjahreshoch erreicht. Bei Langprodukten war ebenso ein Anstieg festzustellen, der aber deutlich schwächer ausfiel. Auch die Kontraktpreise für 2017 werden steigen, aber je nach Erzeugnis in unterschiedlichem Maße. Wichtigster Treiber des Stahlpreisanstiegs waren die Rohstoffkosten, die einen unerwarteten Höhenflug erlebten. Die Preise für Kokskohle haben sich von Juli bis November verdreifacht, gaben aber ab Dezember deutlich nach. Die Stahlnachfrage hat sich im 2. Halbjahr 2016 spürbar abgeschwächt. Dennoch wurde in den vergangenen Wochen die Versorgung vor allem bei Flachstahl zunehmend als eng beschrieben. Dies könnte durch einen zuletzt einsetzenden Bestandsaufbau bedingt sein. Die vielfach gestellte Frage lautet: handelt es sich bei der aktuellen Entwicklung um einen nachhaltigen Trend oder werden die Preise in absehbarer Zeit wieder sinken?

Diese Entwicklungen werden in der Ausgabe Nr. 1/2017 des Stahlmarkt-Briefes behandelt, die gerade erschienen ist. Ein Ausblick auf die weitere Entwicklung rundet den Bericht ab.Folgende Headlines werden auf 14 Seiten, untermalt mit zahlreichen Grafiken, behandelt:

  • Stahl teurer – Ausmaß der Erhöhungen unterschiedlich                             
  • Nachfrage schwächer, Erzeugung weiter im Minus         
  • Rohstoffkosten schießen nach oben                                                      
  • Weltmarkt: Verbreitet höhere Preise
  • Ausblick: Gegenläufige Entwicklungen ergeben unklares Bild     

Weitere Informationen und eine Bestellmöglichkeit finden Sie hier

Stahlmarkt Consult Andreas Schneider | Schleiermacherstr. 7 | 51377 Leverkusen Tel.: 0214 / 3122 8164 | E-Mail: info@stahlmarkt-consult.de

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