Das zweite Quartal brachte am deutschen Stahlmarkt eine deutliche Abschwächung wichtiger Indikatoren. Dies ist die Kernaussage des neuen Stahlmarkt-Briefes von StahlmarktConsult Andreas Schneider, der Mitte Juli erschienen ist. Danach hat sich die Stimmung am Markt merklich verschlechtert. Gegenüber dem ersten Quartal ist die Stahlnachfrage gesunken. Die schwache Konjunktur in der Eurozone und die hohe Unsicherheit im Zusammenhang mit der Staatsschuldenkrise führen zu Bestellzurückhaltung. Die deutsche Stahlerzeugung lag zwar unter dem Vorjahr, hat aber gegenüber dem ersten Quartal leicht zugenommen.
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Russland wird in diesem Jahr der Welthandelsorganisation WTO beitreten. Mit der Zustimmung des russischen Parlamentes zu den schon im Vorjahr ausgehandelten Verträgen wurde am 10. Juni die letzte Hürde der äußerst langwierigen und komplizierten Verhandlungen genommen. Nach dem WTO-Statut erfolgt die Aufnahme automatisch nach dem Ablauf von 30 Tagen.
