Spätestens mit den im Juli in Kraft getretenen neuen Importbeschränkungen hat am EU-Stahlmarkt eine neue Ära begonnen. Diese ist kennzeichnet von massiven staatlichen Interventionen, einer zunehmenden Entkopplung vom Rest der Welt und dem Versuch, die Stahlerzeugung in ihrer bisherigen Größe zu erhalten. Die Zäsur ist massiv. Welche Folgen sind für Stahlhersteller und ihre Kunden zu erwarten?
Stahlmarkt Consult Blog
Zur Abwehr von Handelsumlenkungen sind im Jahr 2018 die „Schutzmaßnahmen“ der EU gegen Stahlimporte als vorübergehende Maßnahme eingeführt worden. Sieben Jahre später regelt die neueste Überarbeitung genau, welches Land bei welchem Erzeugnis welche Menge ohne Zusatzzoll liefern darf. Es geht um knallharten Wettbewerbsschutz, im Visier stehen attraktive Anbieter aus Asien. Leidtragende sind Importeure und Verbraucher in der EU. Denn die EU öffnet die Tür für höhere Preise.
